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Begriff - Elterninitiative -

Was bedeutet "Elterninitiative"?

Eltern ergreifen die Initiative
Elterninitiativen entstanden aufgrund des Mangels an Kindergartenplätzen oder Krippenplätzen oder aufgrund von Unzufriedenheit mit der Qualität der vorhandenen Einrichtungen. In diesem Sinne ergänzen Elterninitiativen das sozialstaatliche Betreuungsangebot.


Was unterscheidet eine Elterninitiative von anderen Einrichtungen?
Bei einer Elterninitiative handelt es sich um eine Betreuungsform, geschaffen von Eltern, die sich zu Initiativen zusammen geschlossen haben, um die außerfamiliäre Betreuung ihrer Kinder selbst zu organisieren.
Die Öffnungszeiten und die Gruppenstruktur werden von den Bedürfnissen und pädagogischen Vorstellungen der Elterngruppe bestimmt. Entsprechend vielfältig und unterschiedlich sind die pädagogischen Angebote und Konzepte der einzelnen Kindertagesstätten (z.B. Reggio), entsprechend variabel die Altersstrukturen und Gruppengrößen.
Da mit den Mitwirkungspflichten der Eltern in der Initiative auch höhere Mitbestimmungsrechte einhergehen, erhalten die Eltern einen wesentlich größeren Einfluss auf die Qualität von Betreuung und Förderung ihrer Kinder.
Daher wurden viele neuere Ansätze für Kindergärten zuerst in durch Elterninitiativen getragenen Kindertagesstätten verwirklicht.
Die Mitarbeit erstreckt sich beispielsweise auf Betreuung, Einkaufen, Kochen, Putzen, Reparaturen und Gartenarbeit.

Elterninitiativen - Orte für Kinder
Kinder brauchen Kinder
Und sie brauchen Orte, die sich an ihren Bedürfnissen und Wünschen orientieren. Orte, die ihnen Raum geben zu spielen, zu toben und zu experimentieren, Selbstständigkeit und Selbstbewusstsein zu entwickeln und ein sozial orientiertes Miteinander zu erleben.
Elterninitiativen geben ihnen diesen Raum.

Elterninitiative - Orte für Eltern
Elterninitiativen sind eine Chance und Herausforderung zugleich: hier können und müssen Eltern mitsprechen, mitarbeiten, mitentscheiden und mitverantworten. Wenn man "Initiative" mit "Entschlusskraft" oder "Unternehmungsgeist" übersetzt, kommt man der Sache recht nah. In einer Elterninitiative wollen wir mehr, als dass unsere Kinder gut "untergebracht" sind: Wir wollen unser Kind auch während der Kita-Zeit begleiten.
Natürlich bieten Elterninitiativen Müttern und Vätern auch die Möglichkeit, intensive Kontakte zu anderen Eltern zu knüpfen und Erfahrungen auszutauschen.

Elterninitiative "Odenthaler Kobolde"
Die Anfänge der "Odenthaler Kobolde" reichen weit zurück: im Jahre 1997 gründeten engagierte Eltern die Kindertagesstätte "Odenthaler Kobolde". Aus der Elterninitiative "Odenthaler Kobolde" entstand ein gemeinnütziger Verein, der als Träger der Kindertagesstätte fungiert.
Der von den Mitglieds-Eltern in der Mitgliederversammlung gewählte ehrenamtliche Vorstand übernimmt die Vertretung des Vereins nach außen und haftet für die Kindertagesstätte. Zudem übernimmt er in der Regel alle administrativen Pflichten auch als Arbeitgeber.
Der Rheinisch-Bergische Kreis übernimmt 96% der gesamten Kosten der Einrichtung, die fehlenden 4% sind als so genannter Trägeranteil von den Eltern aufzubringen.

Einiges hat sich im Laufe der Jahre getan und verändert, hat sich den neuen Umständen angepasst oder ihnen getrotzt - geblieben ist der Anspruch: die "Odenthaler Kobolde" sind eine Elterninitiative!

ELTERNINITIATIVE ODENTHALER KOBOLDE E.V.KINDERTAGESSTÄTTE

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2009 © odenthaler-kobolde.de | Elterninitiative - Odenthaler Kobolde e.V. Kindertagesstätte | An der Buchmühle 26 | 51519 Odenthal